Was bedeutet es eigentlich, gehirngerecht zu promovieren?
Ich spreche mit Prof. Dr. Laura Aichroth über Neurodivergenz und darüber, wie gehirngerechtes Promovieren aussehen kann. Laura hat selbst mit ADHS promoviert, ohne zu diesem Zeitpunkt bereits ihre Diagnose zu haben. Heute forscht sie unter anderem zu ADHS und Autismus und begleitet neurodivergente Menschen in ihrer beruflichen Praxis.
In der Episode erfährst du:
• warum Neurodivergenz bei Frauen häufig erst spät erkannt wird
• welche Strategien Laura geholfen haben, ihre Promotion erfolgreich abzuschließen, obwohl sie damals noch nichts von ihrer ADHS-Diagnose wusste
• welche Unterstützungsmöglichkeiten es für neurodivergente Promovierende gibt und warum du dafür nicht unbedingt deine Diagnose offenlegen musst
• wie du deine persönliche „Gehirn-Prime-Time“ für die Doktorarbeit nutzen kannst
• was hinter Perfektionismus bei neurodivergenten Menschen stecken kann
• warum das deutsche Wissenschaftssystem neurodivergenten Menschen das Leben oft unnötig schwer macht und wie eine neuroinklusivere Hochschule aussehen könnte
Die Episode als Blogartikel nachlesen (inkl. Links)
Erwähnte Episoden:
Episode #132: Wie Laura ihre Promotion in 1535 Stunden abgeschlossen hat
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